Craniofazialtherapie (CFT)

 
Sinn
Analyse in der Behandlung und Betreuung von Patienten mit Kopf-, Nacken- und Gesichtsschmerzen und Störungen in diesem Bereich. Der Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion leitet sich ab von cranium (Schädel), mandibula (Unterkiefer), Dysfunktion (Fehlfunktion).
 
Vorgehen
Nach ausführlicher Befragung wird der Patient von dem Therapeuten an Kiefergelenk, Schädel und am Nervensystem im Schädel- und Gesichtsbereich der Anamnese entsprechend und ganzheitlich untersucht. Dann wird ein Therapieplan erstellt. Nach durchschnittlich 6 bis 10 Sitzungen kommt es zur erneuten Bestandsaufnahme. In Absprache mit dem Patienten und dem behandelnden Arzt wird das Behandlungsvorgehen weiter abgestimmt.
 
Technik
Die Behandlung besteht einerseits aus manualtherapeutischen, neurophysiologischen und cranialen Behandlungstechniken im Kopf-, Nacken- und Gesichtsbereich, andererseits aus einem Begleitprogramm, das sich am individuellen Verhalten des Patienten im Alltag orientiert.
 
Anwendungsgebiete
Mund- und Gesichtsschmerzen, unerklärliche Zahnschmerzen, Zähneknirschen und Klemmen, Kiefergelenkschmerzen und Bewegungsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Fazialisparese, Trigeminusneuralgie, Schrei-Baby, immer wiederkehrende Mittelohrentzündung, Tinnitus, Schädel- und Gesichtsverletzungen.

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