Ostheopathie für Erwachsene und Kinder

 
Historie
Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelte die Prinzipien der Osteopathie aus der Unzufriedenheit über die damalige klassische Medizin. Die Osteopathie stützt sich auf intensive anatomische und physiologische Beobachtungen. In der ganzheitlichen Behandlung, die immer auch eine vorbeugende Maßnahme ist, werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Grundlagen hierzu lieferte John Martin Littlejohn. Die weitere Entwicklung der Osteopathie in ihrer aktuellen Darstellung wurde und wird stark beeinflusst von Persönlichkeiten wie William Garner Sutherland, Jean Weischenk, Jean Pierre Barall, Dr. Viola M. Frymann etc..
 
Ziel
Gewährleistung, dass die verschiedenen Körpersysteme optimal ineinander greifen. Beseitigung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder), im cranio-sacralen Bereich (Nervensystem in Verbindung mit Schädel und Kreuzbein) und im Bereich der inneren Organe.
 
Technik
Gewebebeschaffenheit und Beweglichkeit werden untersucht. Durch einfühlsames konzentriertes Wahrnehmen lässt sich der Zustand der Gewebe erspüren. Allein mit Hilfe der Hände versucht der Osteopath, die Bewegungsbehinderung einer Struktur zu beseitigen.
 
Anwendungsgebiete
Aus ganzheitlicher Sicht ist das Spektrum sehr weit, da der gesamte Organismus beeinflusst wird, z.B. bei Rücken- und Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden, Hörsturz, Hormon- und Kreislaufstörungen, Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden, Blasenschwäche.
Bei Kindern: Bauchkrämpfe, Einnässen, Schlafstörungen, Schrei- und Spuckkinder, Aufmerksamskeits-Defizit-Syndrom (ADS), Entwicklungsstörungen.

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